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“Manche betteln um ihr Leben. Ich fühle kein Mitleid, ich fühle gar nichts. Wir leben in einer dreckigen Welt. Wir leben in einer dreckigen, gottverdammt hilflosen Welt! Und ganz ehrlich, ich habe das Gefühl ich befreie sie aus der Scheiße, der Pisse und dem Erbrochenen das die Straßen runterfließt. Ich bringe sie irgendwohin wo es sauber ist... und nett!”

— Tate berichtet Ben von seinem Traum

“Ich will dir nicht wehtun, allerdings muss ich dich töten!”

— Tate zu Gabriel

Tate Langdon ist einer der Hauptschurken aus Murder House, der ersten Staffel der Serie American Horror Story. Zudem kehrt er als Charakter in Apocalypse, der achten Staffel, zurück.

Tate wurde von Evan Peters dargestellt, der auch Kai Anderson spielte.

Überblick

Tate ist der Sohn von Constance Langdon und der Bruder von Adelaide und Beauregard. Nachdem sein Vater wegen seiner Affäre von Constance erschossen wurde und sie fortan behauptete, dass er mit der Haushälterin durchgebrannt war, trat Larry Harvey als ihr neuer Freund in Tates Leben. Tate verabscheute Larry jedoch und als dieser als Liebesbeweis Constances behinderten Sohn Beauregard erstickte, übergoss Tate ihn mit Benzin und setzte ihn in Brand. Als Rache an Constance begab sich Tate daraufhin in seine High School, tötete in einem Amoklauf 15 Kinder und begab sich wieder nach Hause, wo er vor den Augen seiner Mutter erschossen wurde.

Tates Geist bliebt auf dem Grundstück des Hauses gefangen - wie die Geister aller Menschen, die dort starben. Tate verbringt viele Jahre in Einsamkeit, nachdem Constance und Adelaide das Haus nicht länger bezahlen konnten und fortziehen mussten. Um einem der Geister des Hauses, Nora Montgomery, einen Gefallen zu tun, versucht Tate ihr ihren innigsten Wunsch zu erfüllen - ein eigenes Baby. Dafür ermordet er das homosexuelle Paar, welches nun im Haus wohnt, damit neue Mieter einziehen die Kinder bekommen können. Als die Harmon-Familie schließlich auftaucht, vergewaltigt Tate in einem Ganzkörper-Latex-Anzug die Familienmutter Vivien. Den Vater Ben, einen Psychiater, trifft Tate hingegen in wöchentlichen Therapiesitzungen, die von seiner Mutter eingefädelt wurden; natürlich weiß Ben nicht, dass Tate ein Geist ist. Zudem verliebt sich Tate in Bens und Viviens Tochter Violet und verbringt viel Zeit mit ihr.

Nachdem sich Violet selbst umbringt, bleibt sie als Geist auf dem Grundstück. Zuerst versteht sie nicht, dass sie tot ist und Tate versucht, diesen Zustand beizubehalten. Als Violet aber merklich verunsichert und labil wird, muss Tate ihr schließlich die Wahrheit offenbaren. Fortan leben Tate und Violet als Geister zusammen, bis Violet von Tates Untaten erfährt und ihn aus ihrem Leben verbannt. Nachdem auch Vivien und Ben im Haus ums Leben gekommen sind, leben sie als Geisterfamilie zusammen während Tate als Ausgestoßener darauf hofft, dass Violet ihm eines Tages vergeben wird.

Persönlichkeit

Obwohl Tate sich als sanfter, freundlicher und schüchterner Teenager gibt, ist sein wahres Ich weitaus düsterer. Ben Harmon beschreibt ihn als Psychopathen, was Tate jegliche Fähigkeit zu Reue und Empathie abspricht, was allerdings nicht wirklich zutrifft, da Tate wirkliche Liebe verspüren kann und ihm seine Taten scheinbar Leid tun. Dies hat aber auch mit einem Persönlichkeitswandel zu tun, den Tates Liebe zu Violet in ihm erfacht hat.

Für die Menschen, die er liebt, würde Tate alles tun - egal wie viele andere Menschen darunter leiden müssen. Er hatte zu Lebzeiten ein gutes Verhältnis mit seinen Geschwistern Adelaide und Beauregard, die er trotz ihrer Behinderungen innig liebte. Entsprechend verachtete Tate Larry und seine eigene Mutter, nachdem diese Beau töteten. Aus Rache setzt Tate Larry später in Brand und begeht einen Amoklauf an seiner Schule, was er unter anderem auch tut um seiner Mutter zu beweisen, dass er nie ihr perfekter Sohn sein wird. Nach seinem Tod verdrängt Tate diesen Amoklauf jedoch. Nachdem Tate sich in Violet verliebt, stellt er ihre Bedürfnisse über seine eigenen und ist dafür sogar zum Mord bereit. Um zu verhindern, dass Violet später erfährt dass sie sich selbst getötet hat, ermordet Tate einen Kammerjäger der kurz davor ist, ihre Leiche zu finden. Nachdem Violet ihn wegen seiner Taten verstößt, akzeptiert Tate dies und will daher den Sohn der neuen Mieter, Gabriel, töten damit er Violet Gesellschaft leisten kann.

Aufgrund seines Hasses auf seine eigene Mutter hat Tate den Geist von Nora Montgomery quasi als Mutterersatz angenommen seit sie ihn in seiner Kindheit vor einem bösen Geist des Hauses gerettet hat. Daher will Tate, dass es Nora gut geht und nachdem er zum Geist geworden ist, will er ihr ihren innigsten Wunsch - ein Baby erfüllen. Erneut schreckt er dabei nicht vor Verbrechen zurück und tötet das homosexuelle Paar im Haus, da diese keine Kinder bekommen können. Später vergewaltigt er die neue Mieterin, Vivien Harmon, damit diese ein Kind bekommt. Schließlich scheint Tate seine Verbrechen aber zu verarbeiten und Reue zu verspüren, da er sich schließlich Ben Harmon - und somit auch seinen eigenen Taten - stellt und sie gesteht. Er behauptet aufrichtig, Reue zu verspüren und sich durch den Kontakt mit Violet gebessert zuhaben. Daher akzeptiert er schlussendlich auch die Verbannung, die Violet ihm auferlegt hat und schwört, zu warten bis sie ihm vergeben kann - selbst wenn es bis in alle Ewigkeit dauert.