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Eredin ist der Hauptantagonist aus dem Computerspiel The Witcher 3: Wild Hunt. Er tritt auch in den Witcher-Romanen auf und erscheint in den ersten beiden Videospielen als eine Nebenfigur.

In The Witcher 3 ist Eredin der König der Aen Elle, einem Elfenvolk aus einer anderen Dimension. Da seine Welt von der apokalyptischen Weißen Kälte bedroht ist, plant Eredin, die Menschenwelt zu erobern. Da die Portalmagie seines Volkes jedoch nicht stark genug ist, um eine gesamte Invasionsarmee zu transportieren, plant er, Cirilla zu entführen um ihr Älteres Blut (und die damit verbundenen magischen Fähigkeiten) zu nutzen. Geralt, der Protagonist des Spiels und Ziehvater von Ciri, versucht Ciri von der Wilden Jagd, Eredins Elitereiten, zu schützen.

Geschichte

Romane

In den Romanen landet Ciri während ihrer Dimensionsreisen in der Welt der Aen Elle. Dort wird sie festgehalten, damit sie dem König Auberon ein Kind mit Älterem Blut zeugen kann. Während ihres Aufenthalts dort trifft sie auch auf den Elfengeneral Eredin, den sie für stattlicher und königlicher als Auberon hält. Jedoch erkennt sie seine Grausamkeit und fürchtet sich vor ihm. Dort findet sie außerdem heraus, dass Eredin, der Anführer der Roten Reiter, und sein Verbündeter Avallac'h einst über immens starke Portalmagie verfügten, diese jedoch verloren haben. Mithilfe Ciris Älterem Blut planen sie, diese Magie wiederzuerlangen. Als Eredin das Ganze zu lange dauert, besorgt er Auberon ein Potenzmittel. Dieses vergiftet Auberon jedoch und dieser stirbt. Obwohl nicht klar ist, ob Eredin diese Konsequenzen geplant hatte, reißt er daraufhin die Krone an sich. Währenddessen entkommt Ciri mithilfe eines Einhorns, den Feinden der Roten Reiter, aus der Hauptstadt Tir na Lia. Als Ciri mit einem Boot unter einer Brücke herabschwimmt, wird sie von Eredin abgefangen der von der Brücke auf das Boot springt. In einem Schwertkampft kann Ciri in jedoch verwunden und besiegen und Eredin stürzt in den Fluss. Ciri entkommt den Aen Elle und reist durch weitere Dimensionen um Eredin und die Roten Reiter abzuschütteln.

Wild Hunt

In dem dritten Computerspiel treten Eredin und seine Wilde Jagd als primäre Antagonisten auf. Nachdem Ciri in Geralts Welt zurückgekehrt ist, erfährt Geralt dass Eredin auf ihren Fersen ist. Er beschließt Ciri zu finden, jedoch ist auch Eredin nicht untätig. Außerdem hilft Avallac'h, Eredins ehemaliger Verbündeter, Ciri dabei, ihre Kräfte zu kontrollieren. Nachdem Eredin Ciri in Velen wittert, erscheint die Wilde Jagd in dem Dort Heidfelde. Dort schlachten sie alle Bewohner ab und foltern den nilfgaardischen Agenten Hendrick um Informationen zu erhalten. Sie folgen daraufhin Ciri und können sie letztendlich in Skellige einkesseln. Ciri und Avallac'h flüchten in einen Wald auf Ard Skellig, wo Eredin Avallac'h mit einem Fluch belegt der ihn in einen kleinen, missgestalteten Kobold verwandelt. Dies tut Eredin nur, um den eitelen Avallac'h zu verspotten da für ihn nur Ciri zählt. Bevor der Fluch Wirkung zeigt kann Avallac'h Ciri jedoch auf der magischen Nebelinsel verstecken auf der die Wilde Jagd sie nicht finden kann.

Nach Nachforschungen kann Geralt schlussendlich die Nebelinsel erreichen und mit Ciri in die Hexerfestung Kaer Morhen fliehen. Da sie wissen, dass die Wilde Jagd nicht aufgeben wird planen sie, die Jagd nach Kaer Morhen zu locken um sie dort zu bekämpfen und zu besiegen. Mit Verbündeten planen sie den Hinterhalt. Tatsächlich erscheint die Wilde Jagd und beginnt, die Festung anzugreifen. Obwohl die Verteidiger sich zuerst behaupten können, ist Eredin letztendlich in der Lage das Tor zu durchbrechen. Eredins Magier und rechte Hand Caranthir friert mit seiner Magie alle Verteidiger ausgenommen Ciri und Vesemir ein. Eredin schnappt sich Ciri um mit ihr durch ein Portal zu fliehen, sie kann sich mit Vesemirs Hilfe jedoch losreißen. Vesemir wird allerdings von Imlerith geschnappt und Eredin, der nun Vesemir in seiner Hand hat, zwingt Ciri sich zu ergeben. Vesemir, der erkennt das Ciri sich ergeben wird um ihn zu retten, nimmt seinen Tod in Kauf und rammt Imlerith sein Messer in die Seite. Wutentbrannt bricht Imlerith Vesemirs Genick und Eredin sendet seine Männer um Ciri zu fassen. Vor Wut und Trauer überwältigt entfesselt Ciri ihre Magie mit einem gewaltigen Schrei, der die niederen Jäger tötet und Caranthir, Imlerith und Eredin extrem schwächt. Caranthir kann mit letzter Kraft jedoch ein Portal erschaffen, durch das er, Eredin und Imlerith fliehen können.

Nach ihrer Niederlage in Kaer Morhen wird Eredin erneut von Geralt und seinen Freunden gerufen, diesmal zu einer Falle in Skellige. Obwohl er die Falle wittert lässt Eredin sein Flaggschiff, die Naglfar, nach Skellige segeln, lässt Caranthir jedoch auch einen Eissturm heraufbeschwören. Dieser Sturm friert einen Großteil der nilfgaardischen Krieger, die Geralt unterstützen, ein. Ciri betritt daraufhin das Eis, tötet viele von Eredins Jägern und zerbricht im Kampf mit Caranthir dessen Stab. Der Eissturm lässt daraufhin nach und das Eis schmilzt. Geralt kann sich von dem Eis befreien, Caranthir töten und die Naglfar betreten, auf der Eredins Leute bereits gegen die Krieger Skelliges kämpfen. Im Kampf tötet Eredin den Skelliger Jarl Crach an Craithe persönlich bevor Geralt ihn angreift. Im Kampf teleportiert Eredin die beiden vom Schiff auf die naheliegenden Klippen und nach einem harten Kampf mit Geralt wieder auf die Naglfar. Dort kann Geralt ihn letztendlich besiegen und ihm mit seiner Klinge ein Auge ausstechen. In einem furiosen Finale schlitzt Geralt Eredin außerdem den Bauch auf, der tödlich getroffen zu Boden sinkt. Mit seinen letzten Worten versucht Eredin, Geralt gegen Avallac'h aufzuhetzen, scheitert jedoch. Eredin stirbt daraufhin und der Rest seiner Jäger wird im Kampf getötet.